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Aneera Konda Jedi-Meisterin

Anzahl der Beiträge: 1146 Alter: 21 Herkunft: Corellia (Gus Talon) Rang: Jedi-Meisterin Waffen: Lichtschwert (grüne Klinge) Anmeldedatum: 21.02.09
 | Thema: Kommandozentrale Sa Okt 10, 2009 11:55 pm | |
| Das Kommandozentrum der Rebellenbasis auf Mon Gazza wirkt sehr provisorisch. Überall stehen die verschiedensten Gerätschaften zur Raumüberwachung und Langreichweitenkommunikation herum. Zwischen den einzelnen Stationen laufen immer wieder Rebellen und einige Wartungs- oder Protokolldroiden herum. Der Saal selbst wird von einem recht großen Holoprojektor beherrscht, der auch für Konferenzschaltungen gebaut wurde. _________________ Aneera Konda| Corellia| Jedi-Meisterin/Diplomatin| (ehemalige) Schülerin von: Al´Ros Keron| 42 Standardjahre Zweitcharakter: Jaleer-verwasabimeesius |
|  | | Jals Waffenhändler Kapitän der Soujorn

Anzahl der Beiträge: 231 Herkunft: Skor II Rang: Kapitän der Soujorn Waffen: D18 Blasterpistole Anmeldedatum: 02.08.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Mo Nov 22, 2010 3:44 pm | |
| [Von: Äußerer Rand | Mon Gazza | Öffentlicher Raumhafen]Der Twi'lek hatte sich der kleinen Waffenhändlergruppe als Aruna Vao vorgestellt und sie einmal kreuz und quer durch Miner's Town geschleift. Vao war definitiv ein überaus vorsichtiger Mann. Ob seiner Redensart hätte man ihn allerdings auch leicht anders einschätzen können. Jals und Tekt jedoch hatten ihn genau beobachtet. Ein seltsam verklärtes Lächeln zog sich ständig über seine Mundwinkel, während er mit den dreien sprach. In den seltenen Momenten, in denen er endlich einmal die Klappe hielt und weder auf Huttisch noch auf Basic schwadronierte, sah er sich immer wieder genauestens und sehr, sehr misstrauisch um. Er wollte definitiv sicher gehen, dass sie nicht verfolgt wurden. Eine kluge Vorsichtsmaßnahme, das stand fest. Schließlich jedoch hatte er ein Einsehen und begleitete die Gruppe in einen noch heruntergekommeneren Stadtteil, der sogar die verrottete Art des Raumhafens noch bei weitem in den Schatten stellte. Der Zustand von Behausungen und Bewohnern, sofern sie nicht schon tot waren, spottete jeder Beschreibung. Dies hier war definitiv eine arme Welt. In einer dunklen Gasse angekommen, hatte er durch Klopfzeichen eine Tür öffnen lassen. Jals, Tekt und Hondo betraten endlich das Zentrum allen Widerstandes gegen die imperialen Unterdrücker in diesem System. Zunächst mochte man glauben, dass alles hier nur aus dunklen Kellern bestand, die gesamte Basis. Jals´ Eindruck war zu diesem zeitpunkt nicht der Beste. Nur eine Handvoll Leute, einige gerade erst dem Kindesalter entwachsen, der Rest schon alt und gebrechlich. Ein Menschenjunge, der auf einer Falltür hockte und lustlos vor sich hinwürfelte, wurde mit den harschen Worten "Peedunky, kee baatu baatu.!" einfach fortgescheucht. Erst jetzt betrat die Gruppe die tatsächliche Basis. Sie war vollständig unterirdisch angelegt, wie es schien. Möglicherweise bestand sie aus ehemaligen, nun zweckentfremdeten Minenstollen. Nach kurzem Marsch, der sie immer wieder an anderen Mitgliedern der Rebellenzelle vorbeiführte, gelangte die Gruppe in die Kommandozentrale. Hier wirkte alles irgendwie sinnlos zusammengeschustert. Aber all die Gerätschaften und Bildschirme schienen einen Zweck zu erfüllen, so wie es aussah. In Mitten des Raumes stand ein riesiger Holoprojektor in Runder Tischform. Hier wurden wohl taktische Besprechungen durchgeführt, wenn die Situation es erforderte. Einigermaßen gut ausgerüstet schien dieser Haufen wenigstens zu sein. Ein weiterer Mensch, eindeutig gehobenen Alters, kam auf sie zu und fichte sich an, den Twi'lek anzusprechen. Dieser verzog schon, seitdem er die Basis betreten hatte, eine auertopfige Mine. Der Mensch war recht groß für seine Rasse. Sein braunes Haar wies schon die eine oder andere graue Strähne auf. Geheimratsecken hatten sich schon gebildet. Sein Gesicht jedoch sah jünger aus. "Coona tee-tocky malia Aruna? Bona nai kachu.", fauchte er schon beinahe. Ob es sich bei diesem Kerl wohl um General Sane handelte? Man merkte deutlich, dass der Twi'lek mit der Situation reichlich unzufrieden war. Sein Vorgesetzter war reichlich verärgert, dass er so lange gebraucht hatte. "Ji ne uyari...", presste Aruna hervor und zog instinktiv den Kopf ein, so als würde er einen Schlag erwarten. Der Squib glaubte nicht, dass man hier Untergebene verprügelte. Das taten Menschen im Normalfall nicht. Es war eher möglich, dass dieser Rutian-Twi'lek ein ehemaliger Sklave war. Hier draußen im Outer Rim war das nicht weiter ungewöhnlich. "Wenn ich das Wort an unseren geschätzten Verbündeten richten dürfte?"Jaleer-verwasabimeesius blickte zu dem Menschen hoch und legte alles an Liebenswürdigkeit in diesen einen Satz, was er nur aufzubringen in der Lage war. Der Mensch blickte ihn beinahe fassungslos an. Die Irritation war ihm deutlich anzusehen und mehr als ein Nicken brachte er nicht zustande. "Danke...selbst bei einer solch großen Basis sollte Entdeckung tunlichst vermieden werden. Ihr Mann tat gut daran, sicherzustellen, dass wir nicht verfolgt wurden."Der Mensch gab ein leises Knurren von sich und wandte sich wieder an den Twi'lek. "Ma kichi zay. Echuta..." Eiligen Schrittes zog Aruna Vao sich zurück, bevor sein Boss es sich anders überlegen konnte. Er hatte sich zwar für seinen Tonfall entschuldigt, aber "echuta" war ein huttischer Ausspruch, der so viel bedeutete wie "Hau bloß ab!". Vermutlich war es besser, dass er nun die Kurve kratzte. Seine beiden Kollegen jedoch blieben. Auf dem Gesicht des Einen machte sich ein verdammt fettes Grinsen breit. Schleißlich wandte er sich wieder Jals zu. "Admiral Colt Darant.", stellte er sich vor und nickte knapp. "Jaleer-verwasabimeesius. Waffenhändler und Kommandant des Freihändlerschiffs Sojourn.", begann der Squib. "Mein erster Offizier, Hondo Bada und mein Experte für Waffensysteme und Taktiken Vil-Han-Tekt.", stellt Jals auch seine beiden Begleiter vor. Er hatte bewusst diese beiden ausgewählt. Sie waren am ehesten dazu in der Lage, sich zu verteidigen. Harte Kerle, mit denen man durchaus Eindruck machen konnte. Die raubtierhafte Fratze Tekts und Hondos unzufriedenes, bulliges Auftreten hatten schon so manchen Kampf verhindern können. Wieder nickte Darant knapp. "Es wundert mich ein wenig...so wie man mir sagte, werden wir von General Sane erwartet. Wir haben da ein paar Kleinigkeiten für ihn, die wohlmöglich wichtig werden könnten."Der Waffenhändler erntete nur ein weiteres Nicken. Mit diesem Mann sprechen zu müssen war in der Tat ein elender Kraftakt. Regelrecht frustrierend. Nur einen Moment später entschuldigte Darant sich und trat einige Schritte beiseite. Jals erkannte deutlich, wie der Mann seinen ComLink aus der Tasche zog... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Kommandozentrale Mo Dez 27, 2010 1:36 pm | |
| Von: Quartiere
Auf dem Gang suchte er nach dem Quartier, das in der Nachricht stand. Es lag etwas Abseits und war eines für die höher gestellten. Er betätigte den Melder und augenblicklich öffnete sich die Tür. Zwei Männer, zumindest ging er davon aus das es welche waren, denn das war bei diesen beiden Spezies immer schwer für ihn zu unterscheiden standen vor dem Eingang. “Ich habe den Auftrag Sie in die Kommandozentrale zu begleiten, wollen wir?!“
Ein zustimmendes nicken mit den riesigen Köpfen signalisierte ihm, dass sie bereit waren. So gingen die drei nun zur Kommandozentrale. Die beiden, die Adrian zur Kommandozentrale begleitete unterhielten sich noch leise mit einander, doch er konnte nichts davon verstehen. Er ging voraus durch die Stollen Korridore bis sie den Richtigen Teil des Komplexes erreicht hatten. “Da sind wir auch schon.“ sagte er und betätigte einen Schalter. Eine Tür öffnete sich und gab die Kommandozentrale frei.
Im inneren warteten schon einige Leute und er fragte sich kurz ob die Nachricht schon lange auf dem Comlink aufgeblinkt hatte. “Guten Tag, bitte entschuldigen Sie die kleine Verspätung.“ |
|  | | Jals Waffenhändler Kapitän der Soujorn

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 | Thema: Re: Kommandozentrale Mi Dez 29, 2010 6:26 pm | |
| Jaleer-verwasabimeesius kratzte sich hinter dem rechten Ohr und blickte fasziniert von einem technischen Gerät zum nächsten. Schon ein paar Mal, während er und seine Leute warteten, hatte er den einen oder anderen Techniker gefragt, was es denn kosten würde, bestimmte Gegenstände wie den Holoprojektor aufzukaufen. Jedes Mal hatte man ihm recht brüsk gesagt, er solle das mit Sane verhandeln, oder der Projektor wäre unverkäuflich. Ein wirklich mies gelaunter Haufen war das hier. Aber kein Wunder. Mon Gazza selbst war guter Laune nicht gerade zuträglich, wenn man hier zu leben hatte.
Nach und nach trafen diverse Leute in der Kommandozentrale ein. Tekt und Hondo hatten sich nahe den Ausgängen postiert. Eine Vorsichtsmaßnahme, auch wenn Jals sie nicht wirklich für nötig hielt. Einige der Neuankömmlinge waren bewaffnet, trugen bereits Pilotenkluft oder Kleidungsstücke, die entfernt an so etwas wie eine Uniform erinnern sollten. Die Wesen, die darin steckten, waren meistens Menschen, aber auch der eine oder andere Veknoid, ein paar Phuii und eine Reihe von Twi'lek waren darunter. Der Admiral sprach zu Weilen mit einem der Neuankömmlinge, studierte Datapads, die ihm gereicht wurden und ignorierte Jals und seine beiden Kameraden so beflissentlich, wie es ihm nur möglich war. Den Squib interessierte das weniger, war er doch weiter mit der Begutachtung der Rebellentechnik beschäftigt. Hondo hingegen wirkte mit jeder weiteren Minute verärgerter, während er an die Felswand gelehnt da stand und leise vor sich hin knurrte. Tekt wirkte wesetlich ruhiger, doch auch im setzte die Warterei zu. Selbst aus Thiss'sharl waren die Oberhäupter und Anführer höflicher gewesen als dieser vermutlich selbsternannte Admiral.
Während Jals einen Blick auf einen Planetarscanner warf, wobei ein missmutig gestimmter Techniker ihn genau beobachtete, bemerkte er nicht, wie eine weitere Gruppe von Leuten die Kommandozentrale der Rebellenbasis betrat. Erst, als das Stimmengewirr im Hintergrund wieder etwas lauter wurde, wandte er seinen Blick von dem Sensorcomputer ab. Bei den Neuankömmlingen handelte es sich um einen MonCalamari, einen Anx und einen weiteren Menschen. Sowohl der Anx als auch der Fischkopf wirkten gut genährt und anständig ausgerüstet. Sie kamen definitiv nicht von hier oder waren erst seit Kurzem auf dieser roten Kugel.
Langsamen Schrittes trat der Squib wieder zu dem Admiral, der sich ebenfalls für die drei zu interessieren schien. "Ah, da sind Sie ja endlich. Mit etwas Glück können wir dann gleich anfangen.", brummte der Rebellenoffizier und bedeutete dem dritten im Bunde, dem Menschen, sich wieder zu verziehen, beziehungsweise irgendwo zu platzieren, wo er ihm und den beiden Aliens nicht im Wege stand. Jaleer-verwasabimeesius folgte dem jungen Menschen und nickte grüßend zu ihm herauf. "Ein überaus freundlicher Zeitgenosse.", murmelte er sarkastisch... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Kommandozentrale Do Dez 30, 2010 5:59 am | |
| Als Adrian hinein kam und die vielen Leute sah schlug sein Herz höher. Endlich war es soweit, man brauche ihn. Doch dann merkte er schnell, das er nur ein Begleiter war. Allem Anschein nach sollte er nur die beiden in die Kommandozentrale bringen. Ein Offizier bedeutete ihm wieder zu gehen, doch das passte Adrian gar nicht. Missmutig stellte er sich an den Rand um wenigsten diese wichtige Besprechung mit zu bekommen und offenbar ging es ihm nicht allein so. Ein Squib kam zu ihm herüber und nickte ihm freundlich zu, zumindest so freundlich er es konnte.
Diese Spezies sah immer etwas grimmig aus, doch die Worte, die dem nicken folgten sagten einiges über ihn aus. "Ein überaus freundlicher Zeitgenosse." Ihm waren nicht sehr viele Squib begegnet, doch dieser gefiel ihm jetzt schon. Adrian nickte ihm ebenfalls zu, “Ein echter Sonnenschein.“ sagte er leise. Adrian betrachtete ihn genauer, “Sag mal, Freund... Hab ich dich nicht schon mal irgendwo gesehen, warst du schon mal auf NeosIII, in der Mos Eiley Cantina oder auf einem Steckbrief vielleicht?!“ Er konnte sich nicht mehr genau erinnern ob er ihn wirklich von einem Steckbrief kannte, vielleicht hatte er ihn auch in einer Cantina schon einmal gesehen oder in einer der dunklen Ecken in Sunnys Bar auf Neos III... Aber nein, das wäre des Zufalls zufiel.
Gespannt sah er zu ihm hinunter, das geschehen im übrigen Raum war noch viel zu laut um interessant zu sein. Bis es hier interessant wurde dauerte es noch eine kleine Weile. |
|  | | Kira Yamato

Anzahl der Beiträge: 51 Alter: 25 Anmeldedatum: 19.12.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Do Dez 30, 2010 2:51 pm | |
| von: Rebellen Basis - Hangarnoch im HangarLakez und Kira hatten sich keine 10 Schritte von der Archangel entfernt, da war auch schon ein schlacksig wirkender goldorangener Twi'lek Mann mit äußerst kurzen Lekku auf sie zugeeilt. Sein Gesicht wirkte grimmig, was vielleicht auf die kleinen finster drein blickenden Augen und die eingefallenen Wangen zurückzuführen war. "Ich hab euch hier noch nie gesehen! Was sucht ihr hier?" donnerte der Twi'lek sofort los und legte vorsichtshalber seine rechte Hand auf den Griff seiner Blasterpistole die er am Gürtel trug. "Wir wurden eingeladen.... sonst hätten wir ja auch unmöglich die Basis finden können." entgegnete Lakez freundlich und schenkte dem Twi'lek ein zuckersüßes Lächeln, was diesen kurz stutzen ließ. Kurz darauf schien sein Misstrauen aber wieder die Oberhand zu gewinnen, und bevor er noch etwas anderes sagen konnte, mischte sich Kira ein: "Ja, der Mon Calamar Renor Ahan hat uns gebeten, dass wir uns hier mit ihm treffen."Das schienen offenbar die falschen Worte gewesen zu sein. Denn unwillkürlich zog der Twi'lek seinen Blaster und richtete ihn auf Kira. "Natürlich, der Sekretär des Senators von Mon Calamari sannte euch hier her. Oh klar. Ihr kommt jetzt mit. Sofort."Und die Stimme des Twi'lek ließ keinerlei Interpretationsspielraum was er machen würde, wenn sich die zwei nun wehren würden. So seufzte Kira nur innerlich, ließ sich aber abführen.... in der KommandozentraleNichtsdestotrotz war unseren Freunden das Glück hold. Der Twi'lek hatte nämlich vor, Kira und Lakez direkt zum Kommandeur dieses kleinen Rebellennestes zu führen und lotzte sie so direkt in die Kommandozentrale. Es waren die Stahltüren über den die drei den Raum betraten, noch nicht ganz geschlossen, da waren die Augen einer kleinen Gruppe an Rebellen auch schon auf sie gerichtet. Ein paar Aliens waren dabei, aber aucfh ein paar Menschen und natürlich Ahan. "Ahhh, Kira Yamato, wie schön dass ihr es geschafft habt!" blubberte der Mon Calamar sofort los und winkte sie zu sich. Kira selbst musste lächeln, als er die freundliche Geste des Aliens sah und hob zum Gruß die Hand. Auch Lakez musste Lächeln, aber wohl mehr wegen des völlig bedröppelten Gesichtsausdrucks welchen der Twi'lek machte, der eilig versuchte seinen Blaster verschwinden zu lassen, was ihm aber nur halb gelang. Kurz darauf hatten sich Lakez und Kira neben Ahan gesellt und schüttelten eifrig die Händ. "Dies ist Kira Yamato. Wir begegneten uns vor einigen Tagen in einem anderen Rebellennest. Schon da dachte ich, dass er uns hier sicherlich helfen könnte..... Kira, ich bin so froh, dass Ihr hier seit.", die letzten Worte waren natürlich wieder an Yamato selbst gerichtet gewesen, wobei der Mon Calamar seine aufgedunsenen Lippen zu einem Lächeln verzog, was für menschliche Begriffe lächerlich aussah, trotzdem aber auch herzallerliebst wirkte. Kira selbst nickte in die Runde. "Verzeiht, dass wir erst jetzt kommen, wir wurden aufgehalten..." kurz blickte er zu dem Twi'lek der noch immer, wie vom Donner gerührt da stand, dann aber versuchte sich eilendst in Luft aufzulösen. |
|  | | Jals Waffenhändler Kapitän der Soujorn

Anzahl der Beiträge: 231 Herkunft: Skor II Rang: Kapitän der Soujorn Waffen: D18 Blasterpistole Anmeldedatum: 02.08.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Sa Jan 01, 2011 8:39 pm | |
| Einen Moment lang grinste Jaleer-verwasabimeesius recht breit. Der Kommentar war nicht schlecht gewesen. Ebenso mit einem gerüttelt Maß an Sarkasmus vorgetragen. Dieser Darant war wirklich kein höflicher Zeitgenosse. Aber wenn man bedachte, dass die Gerüchte über ihn vielleicht sogar stimmten und es sich bei ihm wirklich um einen ehemals republikanischen Flottenkommandeur handelte, war das vielleicht sogar ansatzweise verständlich. Militärs waren nur selten freundliche Gesellen. Doch dann sagte der Mensch etwas, dass Jals aufhorchen ließ. Seine Ohren zuckten leicht, als er etwas irritiert, aber auch neugierig zu dem Rebellen aufblickte.
"Also Neos...sagt mir nichts und in Mos Eisley war ich auch noch nie..." Sich mit der Hand übers Kinn reibend überlegte er. Steckbrieflich gesucht wurde er auch nicht. Hondo und Tekt waren flüchtig. Heran war auch kein unbeschriebenes Blatt mehr, aber der Rest seiner Mannschaft, so wie er selbst, wurden nicht offiziell gesucht. "Auf'nem Steckbrief tauch ich auch nicht auf, wenn ich mich nicht irre. Jaleer-verwasabimeesius..", sprach er und streckte die Hand in Richtung seines Gesprächspartners. "Egal ob leicht oder schwer, ich hab' das Passende, oder kann es auftreiben.", setzte er grinsend nach.
Einen Moment später machte der Admiral sich jedoch bemerkbar. Ein leises Räuspern, dann ein Lauteres und zum Schluss die Bitte, doch endlich die Klappe zu halten, wenn auch durch die Blume vorgebracht. Etwas, dass der Squib dem "Admiral" gar nicht zugetraut hatte.
"Gut, gut...wie es scheint, sind wir alle vollzählig.", begann der Rebellenoffizier und ließ seinen Blick durch die Runde schweifen. Langsam aber sicher versammelten sich die Anwesenden um den großen Holoprojektor. Auch Jals, Tekt, Hondo und der fremde Mensch, mit dem der Squib noch kurz zuvor das Eine oder Andere Wort gewechselt hatte, traten hinzu. Vor allen Dingen aber ein schlanker, mehr oder weniger hoch gewachsener MonCalamari und ein etwas gedrungener und übergewichtiger Anx, beide in ordentlichem Kampfanzug, aber unbewaffnet.
"Wenn ich zunächst einmal vorstellen darf? Renor Ahan, einer der oberen vier der Widerstandszelle auf MonCalamari und Ern Howler, Sohn des Ex-Senators Howler von der Rebellenzelle auf Gravlex Med. Diese Angelegenheit geht auf einen Vorschlag von Ahans Vorgesetztem Meena Tills zurück. Howlers Leute werden uns hierbei zur Seite stehen. Mr. Ahan hat jemanden zu uns geführt, der, wie er sagte, von großem Wert für diese Operation sein könnte. Kira Yamato..." Der Admiral deutete auf die Gestalt neben dem Fischkopf. Jals betrachtete diesen Kira einen Moment. Mensch, etwas ungewöhnliche Augenfarbe, mehr oder weniger junges Gesicht. Leicht mit den Schultern zuckend blickte er wieder zu dem Rebellenoffizier.
"Weitere Hilfe erhalten wir von der Crew des Freihändlerschiffes Soujorn unter Kapitän...", der Offizier stockte. "Jaleer-verwasabi...meesius. Sie haben uns einen Großteil der benötigten Waffen für unser Vorhaben organisiert." Die Blicke der Menge richteten sich auf den Squib, den Aqualish und den Tiss'shar. Jals nickte freundlich in die Runde, während Tekt immer noch seinen Karabiner in Händen hielt und Hondo missmutig dreinblickte... |
|  | | Naowidth Fax

Anzahl der Beiträge: 18 Herkunft: Kuat Anmeldedatum: 18.09.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Mo Jan 03, 2011 10:57 pm | |
| [#5]Von: QuartiereEr sah doch klasse aus. Natürlich sah er klasse aus. Wie sollte er sonst aussehen, in dieser eng anliegenden, tiefschwarzen Kombo, die er da trug, um bei den anwesenden Rebellen Eindruck zu machen. Gleich würde er da sein und wissen, ob die gewechselte Kleidung seinen Zweck erfüllte. Ja, hinter der nächsten Tür musste sie sein, die Kommandozentrale. Zielsicher ging er auf sie zu, die Holokarte in der einen, das Komlink in der anderen Hand. Mit erhobenem Haupt, mit einem Grinsen, das der Funktion x² glich, schritt er ihr entgegen. Der Gang war leer, links und rechts nur abgenutztes Metall und die Tür wurde immer größer. Oh, wie sie Augen machen würden, wenn sie ihn sahen. Wie sie sich nach ihm umdrehen würden, wenn er heldenhaft durch die Tür schritt, die nun fast kein gesamtes Sichtfeld füllte. Sie kam näher, immer näher, und gleich würde sie sich ehrfürchtig vor ihm öffnen und den Rebellen sein Antlitz offenbaren. Mit einem schon unmenschlichen Grinsen machte er den letzten Schritt und... knallte mit voller Wucht gegen hartes Metall. Es gab einen dumpfen Klang und das Geräusch von zerschmetterten Gesichtsknochen ertönte, bevor sich Nao aus der Nase blutend auf dem Boden wieder fand. ”W-Was...?” Viel zu spät öffnete sich die scheinbar defekte Tür und gab dabei einen unangenehmen Ton von sich, als sie am Boden schleifte. ”Meine Güte, was ist denn mit ihnen passiert?” Ein erschrocken aussehender Mon Calamari starrte halb zu ihm gedreht auf den leicht benommenen Nao hinab. ”Die... Die Tür. Sie...” Er gestikulierte in Zeitlupe mit der rechten Hand, die durch den Aufprall wieder frei war. In der linken hielt er noch immer fest umklammert sein Komlink. Nun kamen auch weitere Personen hinzu, unter anderem ein Aqualish, der ihm ohne zu zögern aufhalf. Einen Augenblick später kam auch der Schönling aus dem Quartier hinzu. ”Ja, die müssen sie echt mal reparieren, was?”, witzelte er. Alle Blicke waren auf ihn gerichtet. Nun hatte er erreicht, was er wollte, hatte er sich die Situation doch etwas anders vorgestellt. ”Hey! Hey, was soll das? Wer sind sie und was haben sie hier überhaupt zu suchen?”, blaffte ihn eine Stimme aus der Mitte des Raumes an. Nao brauchte einen Moment, um sich vollständig zu orientieren. Hier waren wirklich eine Menge Aliens, musste er nach einem kurzen Blick in die Runde feststellen. Als besonders auffällig empfand er den Squib, der nun direkt neben dem Aqualish stand, der ihm vorher aufgeholfen hatte. ”Ich-Ich bin Nao-Naowidth Fax. Man hat scheinbar vergessen, mir bescheid zu geben über diese... Versammlung. Aber jetzt bin ich ja hier, kein Grund zur Aufregung.”Schweigen. Nao blickte in die verblüfften Gesichter der Anwesenden, einige leicht schmunzelnd. ”Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, kann passieren. Also, was hab ich verpasst?”, fügte er rasch hinzu. |
|  | | Kira Yamato

Anzahl der Beiträge: 51 Alter: 25 Anmeldedatum: 19.12.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Di Jan 11, 2011 4:10 pm | |
| Kira hatte, nachdem er die Hand des Mon Calamari geschüttelt hatte, seine Arme vor der Brust verschränkt und allen Anwesenden reihum zugenickt. Lakez zu seiner linken hatte sich leicht verbeugt, wobei eine Strähne ihres rosanen Haares ihr vors Gesicht gerutscht war. Nach einer eleganten Handbewegung war selbige wieder positioniert und das Mädchen hatte eines ihrer charmantesten Lächeln aufgesetzt. Nebenbei bemerkte er, wie mehr als ein Rebell in diesem Raum immer wieder verstohlene Blickle zu Lakez warf. Manch einer war wohl von ihrem Gesicht begeistert, doch der Blick der meisten war eher 10 Zentimeter weiter südlich von Lakez Hals gewandert und verlor sich verträumt in ihrem Ausschnitt. Jah, Kira hatte für soetwas einen Blick übrig, genau so, wie er einen Blick für den etwas irritiert dreinblickenden Squib hatte, der sich gerade mit einem anderen Rebell unterhalten hatte und schnell aufhorchte, als sein schwer auszusprechender Name gefallen war.
Der Leiter dieser frohen Runde hatte gerade begonnen, da war die Unterredung aber auch schon wieder lautstark unterbrochen worden. Von den automatisch öffnenden Türen zur Komandozentrale war ein lautstarkes Klong-geräusch, so als wäre etwas sehr weiches auf etwas sehr hartes geprallt, erklungen. Nur Sekundenbruchteile später war ein ähnliches Geräusch, als wäre etwas noch weicheres auf etwas noch härteres geprallt, dem ersten gefolgt. Nachdem sich kaum zwei Sekunden später die Türen endlich geöffnet hatten, sah man einen Mann etwas dessilusioniert und orientierungslos auf dem Boden sitzen und sich die Nase halten. Erst ein paar Sekunden später schien ihm aufgefallen zu sein, dass aller Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet war. Schnell versuchte sich der Unbekannte wieder zu fassen und sein Missgeschick von eben zu übertünchen, was ihm aber nur bedingt gelang. Mehr als ein Rebell schüttelte entgeistert oder belustigt den Kopf über diesen mehr als peinlichen Auftritt. Kira selbst dachte genau so, ließ sich aber nichts anmerken. Sein Gesicht war Ausdruckslos geblieben und irgendwann waren seine Augen zu seiner linken, zu Lakez gewandert. Diese konnte ihre Gefühle bei weitem nicht so gut verdecken wie Kira. Doch anders als die meisten Rebellen war keine Belustigung in ihrem Gesicht zu finden sondern vielmehr aufrichtige Besorgniss. Erst nachdem Kira sie fast 3 Sekunden angeblickt hatte, hatte sie sich von dem Kerl los gerissen und bedeutungsvoll zu Kira geblickt, kurz seinen Arm gedrückt und dann die Runde verlassen. Ungefähr zur selben Zeit war der Kerl vom Admiral angeblafft worden, was diesen zu nur noch peinlicheren Bemerkungen verlitt.
"Geht es Ihnen gut?" es war Lakez, die zu dem Unbekannten geeilt war und sich um ihn kümmerte. Nachdem der Kerl zunächst nur etwas bedeppert da stand und entgeistert die junge hübsche Frau anblickte während sachte das Blut von seiner wohl gebrochenen Nasenspitze tropfte, fuhr sie fort: "Wir müssen einander helfen. Immer. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen." Zeitgleich hatte sie ein weißes Tuch unter ihrem Kimono hervor gezaubert mit dem sie begann die Schrammen des Mannes, der sich selbst als Nao-Naowidth Fax vorgestellt hatte notdürftig zu verarzten. Dabei lächelte sie ihn sanft an und versuchte ihn so aufzuheitern.
Unlängst hatte sich der Admiral ein zweites Mal geräuspert und versuchte wieder Herr der Lage zu werden, damit alle Aufmerksamkeit von dem bildhübschen Mädchen und dem peinlichen Kerl zurück zu ihm wanderte. "Wir haben uns heute hier versammelt um einen Angriff auf die Werften des Imperiums dieses Sektors zu besprechen. Dabei geht es um die Anlagen auf Mon Calamari. Hier werden mehrere Fregatten, aber auch einige Kreuzer wieder instandgesetzt." eine kurze Pause folgte, damit seinen Worten Wirkung verliehen wurde. In dieser Zeit drückte der Admiral ein paar Knöpfe. Nur Sekundenbruchteile später baute sich ein 3D Hologramm der Werftanlage auf. "Die Werft besteht aus drei groben Bereichen. Zum einen befindet sich hier", der Admiral deutete auf eine Stelle des Hologramms, "die Produktionsanlagen. Hier werden neue Schiffe gebaut. Da diese allerdings noch nicht fertig gestellt werden, sind sie weniger interessant für uns. Hier befinden sich die Verwaltungsgebäude und in diesem Teil sind die Reparaturtrockendocks der Werft. Dort werden die erwähnten Fregatten und Kreuzer wieder instand gesetzt. Diese Schiffe stehen quasi zur Abholung bereit und warten nur darauf von uns aufgesammelt zu werden." Wie sieht es auserdem mit den Sicherheitseinrichtungen der Werft aus?" Es war Kira der gesprochen hatte. Auch gab es noch jede Menge anderer Fragen die Kira auf der Zunge lagen, er aber noch nicht sofort stellen wollte. Zunächst wollte er hören, was die anderen dazu zu sagen hatten und wie überhaupt der genaue Plan war, ob es überhaupt einen gab.... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Kommandozentrale Di Jan 11, 2011 6:09 pm | |
| Der kleine neben ihm erinnerte Adrian an einen kleinen Hund, nur das dieser auf zwei Beinen lief, sprechen konnte und zudem Bewaffnet war. Wenn er noch einmal darüber nachdachte hatte er nichts mit einem Hund gemeinsam. Er erwiderte Adrian, das er nicht auf Steckbriefen zu finden oder auf Tattooine gewesen sei. Auch auf Neos III wollte er nicht gewesen sein.
“Nicht?! Naja, du kommst mir dennoch bekannt vor... Nimm es mir nicht übel, Freund. Aber es ist etwas schwer euch von einander zu unterscheiden.“ Adrian lächelte freundlich und schaute ihn dabei an, als es plötzlich einen dumpfen Schlag von der Tür gab, der alle aufhorchen lies. “Was war das?“ sagte er fragend und schaute auf die Tür die sich nun geöffnet hatte. Er ging etwas näher hinüber und war überrascht, oder auch nicht seinen neuen Quartiers Kameraden zu sehen. Jemand fragte ihn was passiert sei und dieser zeigte nur auf die Tür und begann noch etwas benommen zu stammeln. Adiran musste grinsen. ”Ja, die müssen sie echt mal reparieren, was?” sagte er leicht amüsiert. Dann gab es die ersten fragen, was er hier zu suchen hatte und die leichte Arroganz trat wieder hervor. Er fühlte sich offenbar vergessen bei der Benachrichtigung und Adrian fragte sich ob er vielleicht vergessen hatte seinen Comlink offen zu halten... Alles was er bisher von ihm wusste würde das wohl zu ihm passen. Jedenfalls schien seine Anwesenheit berechtigt zu sein und sie fuhren mit der Besprechung fort. "Wir haben uns heute hier versammelt um einen Angriff auf die Werften des Imperiums dieses Sektors zu besprechen. Dabei geht es um die Anlagen auf Mon Calamari. Hier werden mehrere Fregatten, aber auch einige Kreuzer wieder instandgesetzt." begann der Admiral. Er lies seine Worte wirken, betätige einen Schalter am Hologenerator und sprach dann weiter. "Die Werft besteht aus drei groben Bereichen. Zum einen befindet sich hier" Er zeigte auf einen Punkt. "die Produktionsanlagen. Hier werden neue Schiffe gebaut. Da diese allerdings noch nicht fertig gestellt werden, sind sie weniger interessant für uns. Hier befinden sich die Verwaltungsgebäude und in diesem Teil sind die Reparaturtrockendocks der Werft. Dort werden die erwähnten Fregatten und Kreuzer wieder instand gesetzt. Diese Schiffe stehen quasi zur Abholung bereit und warten nur darauf von uns aufgesammelt zu werden." Alle musterten die Pläne so gut es ging. Auch Adrian, der weiter hinten und etwas abseits stand riskierte ein paar genaue Blicke. Ein junger Mann ergriff das Wort und stellte eine Frage über die Verteidigung der Anlage. “Wie sieht es außerdem mit den Sicherheitseinrichtungen der Werft aus?" Das war eine entscheidende Frage zu der der Admiral sicherlich schon gewartet hatte und Adrian wartete gespannt auf die Antwort. “Das interessiert mich auch.“ sagte er leise zu dem kleinen blauen Kerl neben ihm. |
|  | | Jals Waffenhändler Kapitän der Soujorn

Anzahl der Beiträge: 231 Herkunft: Skor II Rang: Kapitän der Soujorn Waffen: D18 Blasterpistole Anmeldedatum: 02.08.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Fr Jan 14, 2011 2:56 pm | |
| Der Waffenschmuggler empfand es doch als etwas irritierend. Wo könnte er diesem Kerl schon einmal begegnet sein? Einen Moment lang ratterte es zwischen seinen übergroßen Ohren wieder heftig, ehe er eine leise Ahnung bekam. Die nächsten Worte des Menschen erforderten jedoch eine scharfe Erwiderung. "Als ob das bei euch Menschen anders wäre.", gab der Squib etwas flapsig von sich, ehe er die vorher genannten Punkt ansprechen wollte. "Vielleicht auf Smuggler's Run, aber meine Ohren würde ich nicht drauf verwetten..." Die gigantische Schmugglerbasis war immer eine Möglichkeit. Unter Schmugglern, Söldnern und Freihändlern war es beinahe schon so etwas wie ein geflügeltes Wort. Wenn man sich bekannt vor kam, aber sich gegenseitig nicht einordnen konnte, so war Smuggler's Run eigentlich immer die Adresse, an der man sich hätte begegnen können. Doch der Kreis derjenigen, die die Koordinaten kannten, war bei weitem nicht so groß wie die Anzahl der freihändlerisch Tätigen in der Galaxis.
Die Diskussion nicht weiter fortsetzend wandte Jals seinen Blick dem "Admiral" zu, der eine einleitende Rede hielt. Diese wurde jedoch jäh durch ein wirklich urkomisches Ereignis unterbrochen. Irgend so ein Eierkopf kam durch die Tür gewankt, aber nicht ohne vorher den Versuch zu unternehmen, die mit dem Schädel voran einzurennen. Mit blutender Nase hockte er nun auf dem Boden und machte einen reichlich hilflosen Eindruck. Während Tekt weiterhin ruhig blieb, sich innerlich aber wohl vor Lachen nicht mehr zurück halten konnte, kicherte Hondo belustigt. Jaleer-verwasabimeesius höchst selbst grinste recht breit.
Der stämmige Aqualish hingegen verlor keine Zeit und hob den Menschen wieder auf die Füße und klopfte ihm auf die Schulter. Mit Sicherheit kein Angenehmes Gefühl, da Bada die Angewohnheit hatte selbst in solchen Momenten etwas zu grob zu sein, auch wenn er es eigentlich nicht so meinte. Während der Blonde noch einen Witz über die Situation des anderen riss, beschwerte der "Admiral" sich recht lautstark über die Unterbrechung. Jals konnte das irgendwo sogar nachvollziehen. Es gab Wichtigeres als solchen Unsinn. Doch dieser Kerl, der sich als ein gewisser Naowidth Fax vorstellte, achtete nicht weiter auf den Ärger seines Vorgesetzten. Er nahm sich offensichtlich wichtiger, als er eigentlich war. Trotzdem eilte eine, für menschlichen Standard wohl ansehnliche Frau zu ihm und erkundigte sich nach seinem Wohlbefinden.
"Bei der Macht, Mann, seien Sie bloß ruhig!", blaffte der ältere Rebellenoffizier ihn an. Sein Ärger war noch nicht völlig verraucht, als er weiter sprach und das Wort dem MonCalamari sowie dessen Gast erteilte. Der Fischkopf sprach über die bevorstehende Mission. Eine Attacke auf die Werften seiner Heimatwelt. Ein extrem gewagtes Unterfangen. Ein direkter Angriff wäre absoluter Selbstmord, dessen war der Squib sich sicher. Während der MonCal redete, aktivierte sich der große Projektor und zeigte eine vereinfachte Darstellung der Werftanlagen. Alle Anwesenden wandten den Blick auf das Gerät.
"Wenn ich mich kurz einmischen dürfte?" Die Frage war rein rhetorischer Natur und Tekt würde im Leben nicht darauf achten, ob man ihm nun das Wort erteilte oder nicht. Ehrlich gesagt war es ihm auch völlig egal. "Das klingt nach einem Himmelfahrtskommando. Wenn ich mich nicht irre, produzieren diese Werften eine Menge Schiffe für die Imps. Ein direkter Angriff wäre Selbstmord.", zischte die übergroße Echse. Viele der Anwesenden nickten zustimmen, einige tuschelten aufgeregt. Der Echserich hatte absolut nicht Unrecht. Dem "Admiral" war deutlich anzusehen, dass er diese Unterbrechungen alles andere als lustig fand, doch auch er konnte die Logik hinter ihnen nicht von der Hand weisen. "Genau aus diesem Grund werden wir auch keinen Frontalangriff durchführen. Geplant ist es, die Werften zu infiltrieren und unsere Leute an vitalen Schlüsselpositionen unterzubringen, von denen aus es möglich ist, bestimmte Schiffe besetzen zu können, ohne das uns die imperiale Garnison gleich aufs Korn nimmt." Das ergab Sinn. Es war mit Sicherheit möglich, dort Leute einzuschleusen, die sich als gewöhnliche Arbeiter ausgaben. Doch wie bekam man die Waffen an Bord der Stationen und Schiffe, wenn sie benötigt wurden? "Dieses Vorgehen erfordert allerdings genaue Kenntnis über die Anlagen und die dort im Bau befindlichen beziehungsweise reparaturbedürftigen Schiffe.", schloss der Offizier und blickte zu seinem MonCalamarikollegen herüber. Er würde hoffentlich Einzelheiten liefern können... |
|  | | Kira Yamato

Anzahl der Beiträge: 51 Alter: 25 Anmeldedatum: 19.12.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Fr Jan 21, 2011 4:42 pm | |
| "Und an dieser Stelle kommt mein Einsatz." meinte der Mon Calamari zur linken Kiras. Er trat einen Schritt vor und zog eine Datendiskette aus einer seiner vielen Taschen, die seine Kleidung trug. Wenig später hatte der Computer diese geschluckt und das Holobild der Werftanlage veränderte sich. Nun war es auch möglich, genauer in die Anlage hinein zu zoomen. Mit einem für einen Fischkopf äußerst seltsam wirkenden Ausdruck - dem eines verschmitzen Lächelns - fuhr er fort: "Da die Anlage von uns gebaut worden war und bis das Imperium seinen Schutz über unser System deklariert hatte, in unserem Besitz war, habe ich einige relativ aktuelle Blaupausen der Anlage. So gibt es einen zentralen Controllraum, über den die Controller die gesamte Anlage überwachen. Dieser ist im Verwaltungstrakt und von mehreren schweren Sicherheitstüren geschützt. Von diesem Raum aus werden alle Funktionen der einzelnen Werften koordiniert, auch laufen hier die Informationen der Überwachungskameras zusammen. Die eigentlichen Daten aber liegen nicht in diesem Controller-raum, sondern in zwei separat voneinander getrennten Rechenzentren. Eines befindet sich in dem Trakt, in dem die neuen Schiffe gebaut werden, das Zweite in dem Trakt, in dem die alten Schiffe repariert werden. Diese zwei Rechenzentren sind gespiegelt aufgesetzt, die Daten aus einem Zentrum werden also auf das zweite gespiegelt und umgekehrt. Sollte also die Kommunikation zu einem Zentrum verloren gehen, kann immernoch auf das Andere zugegriffen werden. Weiterhin werden die Daten aller Überwachungskameras und aller anderen Überwachungseinheiten an beide Rechenzentren gesendet." Der Mon Calamari machte eine kurze Pause um seinen Worten Wirkung zu verleihen und den anwesenden Personen Zeit zu geben, das gehörte zu verstehen. Natürlich war es ein Standardmäßiger Sicherheißtsaufbau einer solch wichtigen Anlage. Fast wunderte es Kira, dass es nur zwei Rechenzentren gab und nur einen Controllraum. Aber das vereinfachte die Infiltration natürlich ungemein. "Das bedeutet also für uns," begann der Admiral, "dass sich unsere Kräfte beide Rechenzentren infiltrieren müssen und diese Zeitgleich ausschalten müssen. Dann sind die Imperialen blind und wir können uns frei bewegen." Wieder herrschte Stille, einige der Rebellen nickten zustimmend, andere schienen schon bei den Ausführungen des Mon Calamari den Überblick verloren zu haben. Nur Kira stand da, etwas traurig, fast sogar verzweifelt, drein blickend. Wie naiv konnten diese Rebellen hier eigentlich sein? fragte er sich. Hatte der Admiral dieses Nestes überhaupt nur ein wenig Ahnung von der IT. Zum einen würde es schwer sein, Techniker oder irgendwelche anderen Personen genau an diese Stelle zu bringen. Dann waren die Rechenzentren in sich mit sicherheit noch gespiegelt, mit mehreren redundanten Verbindungen aufgebaut und mehrfach geschützt. Es wäre fast unmöglich beide Rechenzentren zeitgleich zum erliegen zu bringen, nicht einmal mit einem Bombenangriff, welcher ja schon an sich ausgeschlossen war. "Nein, da bin ich nicht Ihrer Meinung." begann Kira und blickte ruhig den Admiral an, der etwas zu stutzen schien. "Wieso? Was ist an diesem Vorgehen Ihrer Meinung nach falsch, Mister Yamato, oder wie auch immer ihr Name war." "Die Rechenzentren sind redundant, beide auf einmal auszuschalten bedarf einer großen Zerstörungskraft und perfekter Koordination, die wir wohl in diesem Gebiet nicht haben werden. Vielmehr sollten wir versuchen das Kontrollzentrum unter unsere Herrschaft zu bringen. In diesem Moment arbeitet die gesamte Anlage für uns. Wir können die Überwachungsgeräte für uns und gegen die Imperialen nutzen." Unlängst hatte sich eine kleine pulsierende Ader an der Stirn des Admiral gebildet, da er scheinbar mit anderen Vorschlägen als seinen eigenen nicht all zu zufrieden war. "Weiterhin ist es in meinen Augen sehr schwer und riskant Personal als Arbeitskräfte dort einzuschleußen. Ich möchte bezweifeln dass das Imperium ihre Arbeitskräfte nicht zigfach überprüft und mehrfach überwachen lässt. Außerdem dürften normale Arbeiter wohl kaum Waffen an diese hoch sensiblen Orte bringen können. Also schlage ich hier, anstelle eines auf lange Zeit angelegten Projektes dass ohnehin auffliegen wird, eine Nacht und Nebelaktion vor. Hierbei ist das Überraschungsmoment auf unserer Seite. Wenn wir schlau vorgehen haben wir das Kontrollzentrum eingenommen bevor diese überhaupt wissen, was los ist." Die Ader auf der Stirn des Admirals hatte noch stärker zu pumpen begonnen und er schien kurz vor einem Wutausbruch. Trotzdem, objektiv betrachtet war Kiras Vorschlag wohl um einiges Effizienter als der des Admirals. "Natürlich ist die Eroberung des Kontrollzentrums nicht ungefährlich und auch nicht einfach. Uns müsste bekannt sein, was für sicherheitssysteme zwischen uns und der Kontrolle liegen würde." kurz wanderte Kiras Blick zu dem Mon Calamari, dann fuhr Kira aber fort. "Und nochetwas worüber sich wohl noch keiner Gedanken zu machen scheint. Wir reden hier von Kreuzer und Fregatten diebstahl. Diese Dinger fliegen nicht mit 5 Mann Besatzung. Wohl eher mit 500 Mann, wenn wir mehr als nur ein Schiff stehlen wollen. Wie sollen wir all diese Rebellen dort rein bringen? Und das auch noch unbemerkt? DAS ist wohl nur möglich, wenn wir Kontrolle über die Sicherheitssysteme haben. Und selbst dann sind da noch die Imperialen Sturmtruppen in der Werft und auf den zu reparierenden Schiffen, nicht jeder wird Landurlaub haben.... Vorschläge?" |
|  | | Naowidth Fax

Anzahl der Beiträge: 18 Herkunft: Kuat Anmeldedatum: 18.09.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Fr Jan 21, 2011 6:11 pm | |
| [#6]
“Gemeinsam, ja…“, sabberte Nao und blickte der jungen Frau verträumt ins Gesicht. Leider war dieser wunderbare Moment nur von kurzer Dauer und der Ernst der Lage kehrte augenblicklich wieder zurück. Verwirrt schob sich der Techniker an die Wand und stellte seinen Rucksack zwischen seinen Beinen ab. "Wir haben uns heute hier versammelt…“, hörte er den Sprecher noch sagen, bevor seine Gedanken auch schon wieder abschweiften. "Wir haben uns heute hier versammelt, um diese wunderschöne Frau zu huldigen. Sie ist so schön, so elegant, so rein, ja einzig und allein ihre Anwesenheit ehrt unseren bescheidenen Stützpunkt, ihrer selbstverständlich ganz und gar unwürdig.“ Ja, dachte Nao. Das sind weise Worte von einem Weisen Mann. Ich hätte es nicht besser formulieren können. Sie war wunderschön, sie war elegant, sie war reinlich, keine Frage. Am liebsten wäre Nao auf sie zugegangen und hätte ihr einen Kuss aufgedrückt. Oder vielleicht auch zwei, oder drei, wer weiß. Aber er tat es nicht. Vermutlich würde er es nie tun. Er hatte einfach nicht den Mumm dazu, hatte er nie. Seine Talente lagen anderswo. Dass er überhaupt an so etwas dachte. Er musste laut auflachen. Keiner bemerkte es. Sie starrten alle gebannt auf den Vortragenden und lauschten seiner Predigt. Redete er immer noch über die Schöne? "Genau aus diesem Grund werden wir auch keinen Frontalangriff durchführen.“, hörte er den Rebell reden. Moment!, dachte er. Wieso redet er nicht mehr über sie? Langsam fing er an, wieder klar zu denken. Was war das? Was war denn plötzlich los mit ihm? Wie konnte das passieren? Alles nur noch außerhalb seiner Blase, nichts kam hinein. Alles sah er durch die dicke Membran, alles hörte er nur durch sie. Doch langsam verflüchtigte sie sich, die Vernunft kehrte wieder ein. Wieso hatte der Typ überhaupt über das Mädchen geredet? Es ging doch gar nicht um sie! Sie waren in der Kommandozentrale einer geheimen Rebellenbasis, verdammt noch mal! Sie redeten über die Infiltration einer Schiffwerft um sich dort benötigte Schiffe anzueignen, nicht über die bezaubernde junge Dame, die so dezent im Hintergrund blieb. Nein, er hatte nicht. Hatte nicht über sie geredet, hatte was ganz anderes gesagt. „Wir haben uns heute hier versammelt um einen Angriff auf die Werften des Imperiums dieses Sektors zu besprechen.“ Ja, das war es! Das war es, was er gesagt hatte! Wie er sich nur blenden hatte lassen, dieser Tollpatsch. Ärgerlich, ärgerlich. Aber nicht noch einmal würde ihm das passieren, darauf würde er von nun an Acht geben. Das war unangebracht und kontraproduktiv, so sah es aus. Er lachte abermals auf, diesmal leiser. Und wieder bemerkte ihn keiner. Die Blase schützte ihn. Jetzt war von Kontrollräumen, Überwachungskameras und Daten die Rede. Jetzt hatten sie ihn; die Blase platzte. „…an beide Rechenzentren gesendet.“, beendete der Mon Calamari seinen Satz. Nao war voll da, seine volle Aufmerksamkeit auf das Hologramm gerichtet. Nervös zupfte Nao an seiner Jacke, den Blick weiterhin auf die Darstellung der Werft gerichtet. Doch was war das? Da, zu seiner Linken. Einer kurze Bewegung, nicht mehr als ein Zucken, doch es reichte, um Naos Kopf zum Wenden zu bewegen und der Schönen abermals in die Augen zu Blicken. Die Blicke trafen sich für eine Sekunde. Er sah sofort wieder weg. Doch wenig später musste er wieder in ihre Richtung sehen. Es war der Mann neben ihr, der nun am Wort war und sich eine kleine Diskussion mit dem Admiral lieferte. Er argumentierte ihn in Grund und Boden. „Wenn sie das wirklich durchziehen wollen, sollten sie mich und meinen Droiden auf jeden Fall an die Konsole lassen. Ich bezweifle, dass hier irgendjemand so viel Ahnung von Technik hat, wie ich. Sobald wir erst einmal drinnen sind, kann ich ihnen jede Tür öffnen und den Imperialen die Hölle heiß machen. Na, wie klingt das?“, brabbelte Nao hochnäsig, während er sich mit kleinen Schitten immer weiter der Mitte des Raumes näherte.
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|  | | Jals Waffenhändler Kapitän der Soujorn

Anzahl der Beiträge: 231 Herkunft: Skor II Rang: Kapitän der Soujorn Waffen: D18 Blasterpistole Anmeldedatum: 02.08.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Do Feb 03, 2011 1:04 pm | |
| Vil-Han-Tekt hielt die Arme vor der Brust verschränkt und musterte gemeinsam mit seinen Kameraden und den restlichen Rebellen das Hologram der Station. Sein Vorschlag hatte zunächst Anklang gefunden. Die Werften zu infiltrieren, schien ein guter Plan zu sein, wenn auch langweirig. Doch genau in diesem Punkt waren alle Besatzungsmitglieder der Soujorn irgendwie brauchbar. Viqi war eine gute Technikerin, was Schiffssysteme anging, erselbst und Jals waren vertraut mit allerhand Waffen, Hondo war in der Sicherheitsabteilung einsetzbar, Eena als Koordinatorin für die Lagerräume und Heran...nun gut, Heran war Heran, aber er würde mit Sicherheit einen passablen Testpiloten abgeben. Da war allerdings noch Neemo. Er verstand von Technik zu wenig, um in einem derartigen Bereich zu arbeiten und als Testpilot war er auch nicht gerade geeignet. Er war Astrogator und so gesehen für jegliche Arbeit ungeeignet. Nun, vielleicht konnte man ihn beim Einstellen der Navigationscomputer gebrauchen, aber noch stand sowieso kein endgültiger Plan fest. Die Fragen erübrigten sich also.
Jaleer-verwasabimeesius kratzte sich hinter dem linken Ohr, während auch er den Blick angestrengt auf die Holoprojektion richtete. Der Aufbau war klar, übersichtlich und für ihn völlig verwirrend. Daher entschloss er sich dazu, lieber den Erklärungen der großen Taktiker zu lauschen, die sich hier eingefunden hatten. Die Diskussion drehte sich um die Anlagen selbst und was man nun genau vor hatte. Dumm war nur, wie Jals meinte heraus hören zu können, dass die Pläne noch aus der Zeit vor der Ausrufung des Imperiums stammten. Es lag also im Bereich des Möglichen, dass die Karten veraltet waren. Möglicherweise waren sie sogar noch aus der Zeit von vor den Klonkriegen. Mit diesem Material war also kaum mehr zu arbeiten. Wie galaxisweit bekannt war, produzierten die MonCalamari vor ihrem Zusammenschluss mit den Separatisten hauptsächlich Passagierschiffe und Frachter. Kaum etwas, das stärker bewaffnet war als eine Korvette oder eine schlecht bestückte Fregatte, wenn man mal von den wenigen Schiffen absah, die zum Heimatschutz eingesetzt werden sollten. Als dieser Yamato dann auch noch seine Einwände gegen einen Infiltrationseinsetz aussprach und stattdessen vorschlug, doch einen Angriff zu starten, konnte der Squib sich nicht mehr zurückhalten. "Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind diese Karten etwas älter. Man wird inzwischen sicher viele Bereiche verändert und angebaut haben. Möglich, dass man auch eines der Rechenzentren oder gar die Kommandozentrale verlegt hat."
Hondo Bada nickte zustimmend. Zu dem Thema fiel auch ihm noch die eine oder andere Kleinigkeit ein. <"Was die Bewachung der Schiffe angeht...ich denke nich, dass wir da viel zu fürchten haben. Die meisten Schiffe werden nur sehr, sehr wenig Personal an Bord haben, weil es einfach nicht gebraucht wird. Rauszufind'n auf welchen Schiffen keine Leute mehr sind, dürfte mehr als einfach sein, sobald das Kontrollzentrum gesichert is. Die Sicherheit wird sich eh auf andere Bereiche konzentrier'n. Crew- und Gästequartiere, Aufenthaltsbereiche, Dockschleusen für Versorger...Im Normalfall sind in den Dockbereichen sich'r nur Techniker zu finden.">, grunzte er in seiner kehlig-gutturalen Muttersprache, nicht davon ausgehend, dass ihn viele Leute verstanden. Jals rieb sich das Kinn. Der Aqualish wusste, wovon er sprach, wenn er solche Vermutungen äußerte. Natürlich, er konnte nicht für Dac sprechen, aber er kannte sich aus, hatte er vor vielen Jahren, noch vor dem Krieg, für einen namenhaften Raumschiffhersteller als Sicherheitsoffizier gearbeitet. "Was mein Kamerad hier gerade meinte, ist Folgendes: Die Bewachung der gedockten Schiffe wird vermutlich nicht die stärkste sein, wenn überhaupt. In den Dock und Reparaturbereichen halten sich grundsätzlich fast ausschließlich Techniker auf. Die Besatzungen werden nicht gebraucht, daher sind auch die nicht an Bord. Das Sicherheitspersonal wird sich eher um Bereiche kümmern, in denen ständig viele Leute herumspatzieren. Aufenthaltsräume, Quartiere, Dockschleusen für Versorgungsschiffe.", übersetzte der Waffenhändler, ehe ihm noch etwas einfiel. Die Meinung eines einfachen Schmugglers würde man sicher als blanke Geltungssucht und Unsinn abtun. "Bevor irgendjemand meint, die Meinung meines Freundes hier wäre unqualifiziert, lassen Sie sich sagen, dieser Kerl hat Jahre lang für die Hoersch Kessel Drive Inc. als Sicherheitsoffizier gearbeitet. Er weiß also was er sagt."
Damit war der Sachverhalt klar gestellt. Schwierig würde es nur werden, den Kontrollraum zu übernehmen. Für den Fall, dass das klappte, hatte sich jedoch schon einer der anwesenden Menschen, genauer gesagt der Kerl, der gerade eben versuchte, mit seiner Nase die Eingangstür einzurennen, einen Plan zurechtgelegt. Sein Tonfall und seine gesamte Art waren einfach nur grauenhaft. Zu sagen, er habe eine gewisse, arrogante Ader, wäre noch ganz gewaltig untertrieben gewesen. Als er an Tekt vorbeischritt, zischelte die Echse aggressiv. Er machte fast den Eindruck, als wolle er diesem Typen ein ordentliches Stück aus dem Sitzfleisch beißen.
"Wir sollten uns sowieso erstmal Gedanken darüber machen, wie das ablaufen soll.", fauchte der Ex-Attentäter. "Irgendwie müssen wir Zugang kriegen und das wird schwer. Ob jetzt Kontrollraum oder Verwaltungsebene...oder meinetwegen beides auf einmal. Der Bereich WIRD gut bewacht sein.", schloss er und blickte durch die Reihen der Anwesenden. Deutlich war zu erkennen, dass dieser Rebellen-Admiral immer wütender wurde. So etwas wie diese ständigen Zwischenrufe und Kommentare kannte er wohl nicht. Sonst schien alles Gesetz zu sein, was er sagte...
OOC: Entschuldigt, es hat länger gedauert. Eigentlich hatte ich gestern noch etwas schreiben wollen, aber da ich keien Sekunde Schlaf hatte, entsprach meine Aufmerksamkeitsspanne der eines Eichhörnchens auf Speed...>_>
Nächste/r: Kira Yamato |
|  | | Kira Yamato

Anzahl der Beiträge: 51 Alter: 25 Anmeldedatum: 19.12.10
 | Thema: Re: Kommandozentrale Mo Feb 07, 2011 5:45 pm | |
| In manchen Punkten hatten die Aliens, die nach und nach das Wort ergriffen hatten, recht gehabt. In anderen - so empfand es zumindest Kira - lagen sie grotten falsch oder stellten waghalsige Vermutungen auf die vom best Case ausgingen, nicht aber vom worst Case. Ein großer Fehler, wie Kira früher mehr als einmal hatte feststellen müssen und so auf die harte Tour gelernt hatte.
Beispielsweise lagen die Aliens richtig damit, dass es umbauten in der Werftanlage gegeben haben könnte, die Pläne waren schließlich nicht aktuell. Trotzdem aber hatte der Mon Calamari gesagt, dass die Pläne den Stand der Werft hatten, wie sie unmittelbar vor der Übernahme durch die Imperialen gewesen war. Und das bedeutete, dass die Pläne wenig mehr als ein Jahr alt waren. Und Kira glaubte genug von Technik zu wissen, dass es äußerst viel Aufwand bedeuten würde, zentrale Stellen wie Rechenzentren oder eine Komandozentrale zu anderen Orten umzulenken. Die Datenleitungen, das Netzwerk, der nötige Strom, all das musste bereitgestellt werden und bis das an neuen Stellen vorhanden war, würde viel Zeit vergehen. Mal ganz davon abgesehen, dass es sehr viel Geld kosten würde. Hier stellte sich nur die Frage, ob das Imperium wohl dazu bereit gewesen war, dieses Geld in die Hand zu nehmen, oder ob sie die vorhandene Infrastruktur weiter benutzen würde...
Ein anderer Punkt, in dem Kira aber zumindest gedanklich widersprechen musste, war der Fakt, ob Imperiale auf den Schiffen waren oder nicht. Wenn es wirklich das Ziel war, Schiffe die förmlich zur Abholung bereit standen, zu kapern, dann würde sich darauf auch Personal befinden, den die Kreuzer und Fregatten würden doch sicherlich bald wieder starten müssen. Und selbst wenn sie nicht starten müssten... Kira hatte einst im Krieg gedient und die Kompanieen mit denen er Seite an Seite gekämpft hatte, hatten nie in größerer Zahl freigang bekommen. Natürlich immer ein paar, aber nie mehr als ein Drittel. Natürlich hatte er damals im Krieg gekämpft, doch auch das Imperium befand sich im Moment im Krieg. Nicht mit den Rebellen, doch mit den abtrünnigen Klonen. In Kiras Augen war es also mehr als verwerflich davon auszugehen, dass sie auf den Schiffen selbst keinem Widerstand begegnen würden. Doch auch hier schwieg er, er würde es vielleicht später noch einmal anreißen, doch für den Moment wollte er die Nerven des Admirals nicht noch länger einer Belastung aussetzen.
Was hätte er auch sagen sollen? Zunächst hatte er einige Vorschläge genannt, allesamt waren von den Aliens abgeschmettert worden, welche dafür ihre eigenen Behauptungen und Vorschläge unterbreitet hatten. Doch schienen die Vorschläge der Aliens dem Admiral, auch wenn dessen Stirnader noch immer gefährlich pulsierte, besser gefallen zu haben, lagen diese doch so viel näher an den Vorstellungen des Rebellen, als es noch Kiras Ideen getan hatten. "Nun haben wir zwei unterschiedliche Meinungen gehört. Gibt es sonst noch jemand, dessen Meinung hierzu gehört werden will?" sprach der Admiral und blickte reihum, wartete einige Sekunden, nach denen er fort fuhr. "Ganz egal ob wir nun eine lang angelegte Infiltration oder einen kurzen Überraschungsangriff planen, in der Tat werden alle wichtigen Punkte sicherlich gut geschützt sein." natürlich hatte er damit genau das wiederholt, was zuvor ein anderer Alien gesagt hatte, doch schien keiner etwas daran auszusetzen zu haben, wohl aus dem Grund, dass sich keiner jetzt mit dem Admiral anlegen wollte. "Also? Vorschläge?" Auch auf diese Frage schwieg Kira. Zunächst wollte er hören, was die Anderen zu sagen haben. Vor allem interessierte es ihn, was diese Technikspezie mit der blutenden Nase zum Besten geben zu hatte. Inständig hoffte er, dass es etwas war wie "Es würde viel Aufwand bedeuten, die Rechenzentren zu Verlegen" gefolgt von einem tadellosen Plan wie man das System hacken konnte.... |
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